Voraussetzungen für die Sensorinstallation

Prüfen Sie, bevor Sie einen Sensor auf einem Computer in Ihrem Netzwerk installieren, ob der Computer die Mindestanforderungen an Hardware und Software erfüllt. Auch die DigiCert-Sensoren haben Bereitstellungs- und Netzwerkanforderungen, die erfüllt sein müssen, bevor Sie Ihre ersten Scan durchführen.

Netzwerkanforderungen

Für eine erfolgreiche Konfiguration eines Sensors müssen die Hostnamen für das Host-Gerät des Sensor auflösbar sein. Um z. B. den Hostnamen auf einem Red Hat Enterprise Linux-Server aufzulösen, fügen Sie ihn zu /etc/hosts hinzu (bei vom Standard abweichenden Konfigurationen).

Der Sensor-Host muss in der Lage sein, auf den CertCentral-Cloud-Service und Ihre Ziel-IP-Adresse zuzugreifen.

CertCentral-Cloud-Service

Die Sensoren müssen in der Lage sein, mit der CertCentral-Cloud zu kommunizieren, um zu Anweisungen erhalten, wann Scans durchzuführen und Inventar-Updates zu senden sind, wenn neue Zertifikate entdeckt werden.

  • Ausgehendes HTTP (Port 80) und HTTPS (Port 443)
    Für direkte oder Proxy-Zugriffskommunikation mit dem CertCentral-Cloud-Service benötigt ein Sensor-Host Zugriff auf die ausgehenden HTTP (Port 80) und HTTPS (Port 443).
  • CertCentral-Cloud-Service-IP-Adresse
    Wenn Sie eine Firewall verwenden, müssen Sie die Firewall für IP-Bereich 64.78.193.224/28 öffnen. Falls dies nicht geschieht, kann der Sensor keine Scan-Daten an Discovery in CertCentral liefern.

Ziel-IP-Adressen

Die Firewall-Regeln oder Zugriffssteuerungslisten müssen dem Sensor erlauben, die Ziel-IP-Adressen zu erreichen, die Sie scannen wollen.

Proxyserver-Kommunikation

Für einen erfolgreichen Scan muss der Sensor mit dem CertCentral-Cloud-Service kommunizieren können, um Anweisungen bezüglich der Zertifikatserkennung zu erhalten und über Zertifikatsinventar-Updates zu berichten. Siehe Konfiguration eines Sensors für die Kommunikation über einen Proxyserver.

Die Proxykonfiguration für den Sensor ermöglicht diesem, mit dem CertCentral-Cloud-Service zu kommunizieren. Die Proxykonfiguration ermöglicht dem Sensor nicht, einen Host zu scannen.

Bereitstellungsanforderungen

Installieren Sie den Sensor dort, wo er Zugriff auf den vollständig qualifizierten Domänennamen (FQDNs) und die IP-Adressen hat, die Sie scannen wollen. Wir empfehlen die Installation eines Sensors pro unterbrechungsfreiem Netzwerksegment.

Sie benötigen nur zusätzliche Sensoren, falls Ihr Netzwerk:

  • Durch Firewalls oder Router segmentiert ist
  • Mehrere LANs bzw. Netzsegmente hat

Zusätzliche Sensoren können auch nützlich sein beim Scannen einer großen Zahl von IP-Adressen und Ports. Das Teilen großer IP-Bereiche über mehrere Scans erlaubt Ihnen, die Auswirkungen der Scans auf Ihre Netzwerkressourcen zu verringern und Scans schneller abzuschließen.

Hardware- und Softwareanforderungen

Red Hat Enterprise Linux 6.x und 7.x

  • Root-Rechte
  • 64-Bit-Version und US-Gebietsschema erforderlich
  • 2 GB RAM (4 GB RAM empfohlen)
  • 2 GB freier Speicherplatz (Minimum)

Microsoft Windows 7, 8, 8.1, 10, Server 2012 und Server 2016

  • Als Administrator ausgeführt
  • 64-Bit-Version
  • Microsoft .NET Framework 3.5
  • 2 GB RAM (4 GB RAM empfohlen)
  • 2 GB freier Speicherplatz (Minimum)

VMware ESX/ESXi 5.x und höher

  • Administratorzugriff
  • 64-Bit-Version
  • 2 GB RAM (4 GB RAM empfohlen)
  • 30 GB freier Speicherplatz (Minimum)